Was ist ein Barcode-Generator?
Ein Barcode-Generator wandelt eine Artikelnummer, ISBN, Seriennummer oder beliebigen Text in schwarze und weiße Balken um, die ein Scanner oder eine Handykamera liest. Handel, Lager, Verlage und Onlinehändler nutzen Barcodes, um Produkte an der Kasse und im Lager schnell zu erfassen.
Der kostenlose Barcode-Generator von WebToolsMe erstellt die wichtigsten Formate: EAN-13, EAN-8, UPC-A, UPC-E, ITF-14, Code 128, GS1-128, Code 39 und ISBN, optional mit EAN-2- und EAN-5-Add-on. Er berechnet die Prüfziffer, zeigt Fehler an und liefert ein scharfes PNG, JPG oder druckfertiges SVG. Ohne Anmeldung, ohne Wasserzeichen.
So erstellst du einen Barcode
- Typ wählen: EAN-13 für Handelsware, Code 128 für Text, ITF-14 für Kartons, ISBN für Bücher.
- Daten eingeben: Bei EAN und UPC kannst du die Prüfziffer weglassen; sie wird ergänzt.
- Darstellung anpassen: Balkenbreite, Höhe, Schriftgröße, Farben, Ruhezone und Drehung.
- Testen: „Scan testen“ liest das Bild mit einem echten Barcode-Decoder.
- Herunterladen: PNG, JPG oder SVG, oder das Bild kopieren und ins Etikett einfügen.
Barcodes in Serie erstellen und Etiketten drucken
Für Hunderte Artikel musst du keine Barcodes einzeln erzeugen. Im Bereich Massenerstellung schreibst du eine Nummer pro Zeile oder fügst eine Spalte aus Excel ein – bis zu 500 Barcodes auf einmal. Hängst du nach einem Semikolon den Artikelnamen an, wird er unter den Barcode gedruckt. CSV- und TXT-Dateien lassen sich ebenfalls laden.
Jede Prüfziffer wird berechnet oder geprüft; fehlerhafte Zeilen erscheinen mit Zeilennummer, Duplikate werden gezählt. Wähle dann eine Etikettenvorlage für A4 (3×8, 3×7, 2×7, 4×10, 5×13 oder eigenes Format), die Anzahl je Barcode und das Startetikett auf einem angebrochenen Bogen. Barcodes als PDF exportieren oder direkt drucken: Das PDF ist vektorbasiert, die Striche bleiben auf jedem Drucker scharf.
Barcode-Typen im Überblick
- EAN-13: der weltweite Standard-Barcode im Handel. 13 Ziffern, die letzte ist die Prüfziffer. Von GS1 Germany vergebene Nummern beginnen mit 400–440.
- UPC-A und UPC-E: der Handels-Barcode in den USA und Kanada; UPC-E ist die verkürzte Form für kleine Packungen.
- EAN-8: kurzer Handels-Code für sehr kleine Produkte.
- ITF-14: kennzeichnet Umkartons mit der 14-stelligen GTIN; gut druckbar auf Wellpappe.
- Code 128: kodiert Buchstaben, Ziffern und Zeichen kompakt; verbreitet auf Versandetiketten und in der Inventur.
- GS1-128: Code 128 mit GS1-Datenbezeichnern, z. B. GTIN, Charge, Mindesthaltbarkeitsdatum und Seriennummer.
- Code 39: einfacher, robuster alphanumerischer Code in Industrie, Medizin und auf Ausweisen.
- ISBN: der EAN-13-Barcode eines Buchs (978/979). Mit EAN-5-Add-on für die Preisangabe.
Prüfziffer und Validierung
Die meisten Handels-Barcodes enden mit einer Prüfziffer, die aus den übrigen Ziffern berechnet wird; so erkennt der Scanner Lesefehler. Gibst du den Code ohne sie ein, ergänzt der Generator die richtige Ziffer. Ist die letzte Ziffer falsch, siehst du den korrekten Wert statt eines Barcodes, der an der Kasse scheitert.
UPC-E wird zur Berechnung in UPC-A umgewandelt, ISBN-10 in ISBN-13, und bei GS1-128 wird die Länge jedes Datenbezeichners geprüft.
Woher kommen die Nummern für Produkt-Barcodes?
Erstellen kannst du hier jeden Barcode, aber die Nummern für Handelsprodukte (EAN/UPC, die GTIN) vergibt GS1; in Deutschland ist das GS1 Germany in Köln. Handelsketten und Marktplätze wie Amazon prüfen, ob die Nummer deinem Unternehmen zugeordnet ist. Für interne Zwecke wie Lager, Inventar, Bibliothek oder Eintrittskarten sind Code 128 oder Code 39 mit eigenen Nummern völlig in Ordnung.
ISBNs vergibt in Deutschland die ISBN-Agentur bei der MVB in Frankfurt am Main.
Tipps für den Druck
- Größe: EAN-13 ist für etwa 37 × 26 mm (100 %) ausgelegt und darf von 80 % bis 200 % skaliert werden. Die Höhe nicht zu stark kürzen.
- Balkenbreite: Bei 300 DPI entsprechen 4 px pro Modul etwa 0,34 mm, nahe der EAN-Standardgröße. Die Seite zeigt die Druckgröße jeder Einstellung.
- Farben: Schwarze Balken auf Weiß sind am sichersten. Rote, orange oder gelbe Balken sehen viele Rotlicht-Scanner nicht.
- Ruhezone: Links und rechts Platz lassen; Text oder Rahmen an den Balken stören den Scan.
- Vektor: SVG für Druckereien und Etikettensoftware; bleibt in jeder Größe scharf.
- Testen: „Scan testen“ nutzen und einen Probedruck mit einem echten Scanner prüfen.
Datenschutz
Der Barcode entsteht vollständig in deinem Browser. Artikelnummern und Texte werden weder gesendet noch gespeichert. Nur deine Darstellungseinstellungen und der zuletzt gewählte Typ werden in diesem Browser gemerkt.
Häufige Fragen
Ist der Barcode-Generator kostenlos?
Ja. Komplett kostenlos, ohne Anmeldung und ohne Wasserzeichen, auch gewerblich.
Darf ich mit einem hier erstellten Barcode Produkte verkaufen?
Das Bild ist gültig, doch Handel und Marktplätze verlangen eine bei GS1 registrierte GTIN. Hol dir die Nummer bei GS1 Germany und erstelle den Barcode hier.
Welchen Barcode brauche ich?
EAN-13 für Handelsware, ITF-14 für Umkartons, Code 128 für interne Codes und Text, GS1-128 für Charge und MHD, ISBN für Bücher.
Muss ich die Prüfziffer berechnen?
Nein. Ohne Prüfziffer eingegeben wird sie ergänzt; mit Prüfziffer wird sie kontrolliert.
Welches Format eignet sich für den Druck?
SVG für Druckereien und Etikettensoftware; PNG mit 3 px oder mehr pro Balken für Dokumente.
Was ist das EAN-5-Add-on?
Ein kleiner Zusatz-Barcode rechts neben ISBN oder EAN-13. Auf Büchern zeigt er den Preis, z. B. 51299 = 12,99 USD; 90000 bedeutet kein Preis.
Kann ich viele Barcodes auf einmal erstellen und als PDF speichern?
Ja. Bis zu 500 Zeilen in die Massenerstellung einfügen, Etikettenvorlage wählen und als PDF herunterladen oder drucken. Ein Artikelname kann nach einem Semikolon folgen.